Umwelt

Endlager für Atommüll

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Atomares Endlager für Atommüll - Wie sicher sind AtomkraftwerkeAntoine Henri Becquerel entdeckte 1896 ein Phänomen, welches kurz darauf von Marie und Pierre Curie als „Radioaktivität“ bezeichnet wurde. Man versteht darunter die Eigenschaft bestimmter instabiler Atomkerne, spontan zu zerfallen und dabei Energie abzugeben. Dabei werden gigantische Kräfte frei. Diese „Atomenergie“ galt lange Zeit als die sicherste und sauberste und effizienteste Art Energie herzustellen, doch Atomkraftwerke erzeugen auch Atommüll, welcher aufwendig entsorgt werden muss – Wobei die Entsorgung von Atommüll eigentlich gar nicht richtig möglich ist, da die Verfallszeit von Uran mehrere Millionen Jahre beträgt. Deshalb suchen Wissenschaftler aus der ganzen Welt Atomare Endlager für Atommüll. Dabei werden verschiedene Varianten diskutiert, wie z.B. Atomare Endlager in Salzbergwerken, in Granit-Gestein, in Kupfer-Kesseln, etc. Verzögernd wirkt sich auch die Atomare Wiederaufbereitung von Brennelementen aus, wie z.B. in der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague in Frankreich.

Doch nicht nur der Atommüll bereitet Probleme, auch die Sicherheit von Atomkraftwerken steht spätestens seit Tschernobyl unter Kritik. Nichts desto trotz werden seit einiger Zeit wieder neue Atomkraftwerke gebaut, welche wiederum neuen Atommüll erzeugen werden.

Gibt es sichere Endlager für Atommüll und wie sicher sind Atomkraftwerke?

Die Atommüll-Lüge (Doku, 3sat)

 

Wohin mit dem Atommüll? | Harald Lesch

 

 

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