Wissenschaft

Das CERN Experiment – Higgs („Hix“) Teilchen und schwarze Löcher

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Am CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire / Europäische Organisation für Kernforschung) in Genf startet momentan eines der größten Experimente der Geschichte. Konkret wird versucht durch das künstliche aufeinander prallen lassen zweier Protonenstrahlen mit annähernder Lichtgeschwindigkeit so etwas wie den Urknall nachzuspielen. Dabei wird als eines der obersten Ziele angegeben die so genannten „Higgs Teilchen“ zu finden. Also eines der (vermutlich) kleinsten Teilchen aus denen unser gesamtes Universum aufgebaut ist. Den Anfang auf der Suche nach diesem Ur-Teilchen hat damals das „Atom“ gemacht, welches übersetzt ja nichts anderes bedeutet als „Unteilbar“. Dies hat sich ja mittlerweile durch den Nachweis von Protonen, Elektronen, Quarks, etc. wiederlegt. Die Hix-Teilchen sollen nun der nächste Schritt auf dem Weg zur Erforschung des kleinsten Ur-Teilchens sein.

Viele Kritiker, Endzeit-Apokalyptiker, Chaosforscher, etc. haben allerdings Angst vor dem CERN Experiment, da sie befürchten es könnten schwarze Löcher entstehen, welche die Erde dann quasi von innen auffressen. Forscher des CERN Institutes beschwichtigen allerdings und erklären, dass schwarze Löcher, sollten sie denn entstehen, sofort verpuffen würden und keine Gefahr besteht, dass die Suche nach Higgs-Teilchen in einer Weltuntergangsstimmung mit schwarzen Löchern endet.

Diese ZDF-Abenteuer Wissen Reportage gibt Einblicke in das CERN Zentrum in Genf und beschreibt, um was es bei diesem Experiment eigentlich geht.

Das Cern Experiment

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