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Wenn versucht wird mit Hilfe von Mittelsmännern Einfluss auf Entscheidungsträger des Staates zu nehmen, dann nennt sich das Lobbyismus. Die Mittelsmänner nennt man Lobbyisten und diese werden oft von großen Konzernen oder Industriellen-Vereinigungen bezahlt um deren eigene Interessen im Zentrum der Macht durchzusetzen. Wie man seine eigenen Gesetze macht, Politiker beeinflusst und seine Interessen durchsetzt zeigt dieser Dokumentarfilm am Beispiel des Frankfurt Airport (FRAPORT). Für den Normalbürger  ist Einflussnahme auf Politiker ein Wunschtraum, für die deutsche Industrie jedoch Wirklichkeit. Denn deren Mitarbeiter sitzen in Bundes- und Landesministerien, schreiben teilweise direkt an Gesetzen mit und werden sogar als Referatsleiter eingesetzt – bezahlt von der Industrie. Diese Lobbyismus-Doku deckt einige Fälle auf und am Ende fragt sich der Zuschauer: Wer hat eigentlich das Sagen in Deutschland? Rund 100 Leihbeamte aus unterschiedlichen Unternehmen und Verbänden arbeiten in Ministerien, gesteht die Bundesregierung inzwischen ein. Der renommierte Verwaltungsrechtler Hans Herbert von Arnim spricht von U-Booten der Industrie. Diese hat jedoch starkes Interesse daran den aktuellen Zustand beizubehalten.

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the-yes-manThe Yes Men kopieren Webseiten großer Konzerne. Erstaunlicherweise werden sie dann über die Seiten als Experten zu Konferenzen eingeladen. Dort treten sie dann in Secondhand-Anzug und Krawatte auf und präsentieren ihre sonderbaren Ideen wie z.B. den Business-Anzug für Manager der einen Penis förmigen Vorbau hat an dem ein LCD-Screen befestigt it mit Hilfe dessen er immer seine Mitarbeiter beobachten kann. (Siehe Grafik)

The Yes Men sind eine Aktivistengruppe, die Kommunikations-Guerilla betreibt und mit einer Fälschung der Webseite der WTObekannt wurde. Im Gegensatz zu den Hacktivisten sind sie aber nicht nur im Web sondern auch auf echten Veranstaltungen aktiv. Mitglieder der Gruppe geben sich als Repräsentanten internationaler Konzerne oder Institutionen aus und karikieren mit übertriebenen Forderungen auf Konferenzen deren Ziele. Sie selbst bezeichnen dies als „Identitätskorrektur” (“identity correction”).

Die zwei führenden Mitglieder der Gruppe sind unter einer Reihe von Pseudonymen bekannt, zuletzt Andy Bichlbaum und Mike Bonano. Ihre bürgerlichen Namen lauten Jacques Servin und Igor Vamos. Servin ist ein Science-Fiction-Autor, Vamos arbeitet als Assistenzprofessor am Rensselaer Polytechnic Institute in New York.

Von vielen werden Sie als Globalisierungsgegner bezeichnet – Sie selbst nutzen allerdings auch die Globalisierung und vor Allem die globale Vernetzung der Medien um mit anderen Aktivisten aus der ganzen Welt zusammen zu arbeiten. Ihr Ziel ist lediglich mehr “Ehrlichkeit” in das System zu bekommen und nicht immer nur in Profit-Denken sondern auch im denken an die Menschen zu handeln.

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