Posts Tagged “juden”

Annelies Marie Frank, verkürzt Anne Frank genannt wurde am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren und starb Anfang März 1945 im KZ Bergen-Belsen. Sie war ein jüdisches deutsches Mädchen, das 1934 mit seinen Eltern in die Niederlande auswanderte, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen, und kurz vor dem Kriegsende dem nationalsozialistischen Völkermord zum Opfer fiel.

Zuvor hatte sie sich mit ihrer Familie in einem Hinterhaus in Amsterdam versteckt gehalten, wo sie ihre Erlebnisse und Gedanken in einem Tagebuch niederschrieb. Das Original  Tagebuch der Anne Frank und andere Übersetzungen des Tagebuches können heute im Anne-Frank-Haus in Amsterdam besichtigt werden. Ebenfalls können auch das Haus und die verschiedenen Räume, wo Anne Frank gelebt hat, betreten und betrachtet werden.
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kupferschriftrollenSchon vor Jahrzehnten fanden Archäologen staubige, gerollte Manuskripte in Höhlen des heutigen Israel, die auf das erste Jahrhundert nach Christus datiert werden. Eine dieser Inschriften aber war nicht wie üblich auf Papyrus oder Leder geschrieben, sondern auf eine Kupferrolle. Wissenschaftler glauben heute, dass dies eine Liste von Schätzen und Heiligtümern des zweiten Tempels Israels darstellt und Hinweise auf deren Aufenthaltsort gibt. Die Frage ist nur, wo befinden sich diese Schätze heute Um dieses Rätsel zu lösen, hat der History Channel Josh Bernstein in die Höhlen rund um Qumran geschickt. Der Forscher und Abenteurer zögert nicht, seine eigene Kupferrolle herzustellen und setzt sogar ein Radar zur Untersuchen des Untergrundes ein. Dabei stößt er auch in Höhlen vor, die viele Meter unter der Erde erst vor kurzer Zeit entdeckt wurden. Möglicherweise verraten die Kupferschriftrollen sogar wo die heilige Bundeslade der Juden versteckt ist. Vielleicht ist aber auch alles blos eine Fälschung und hunderte von Wissenschaftler und Abenteurer versuchen vergeblich den Schatz zu finden.

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“Arbeit macht Frei” (1940)

“Wahrheit macht Frei” (1990)

Ein erschütternder Dokumentarfilm aus 1991, welcher anhand von Interviews mit führenden Neonazis und Holocaust-Leugnern sowie Archivmaterial von konspirativen Treffen den Zustand der deutschen Neonazi-Szene kurz nach der Wende aufzeigt und deren internationalen Verflechtungen, die bis ins Europaparlament reichen. Mit dabei sind Populisten wie David Irving oder ehemalige SS Offiziere welche in den Konzentrationslagern “selektiert” haben. Die Doku zeigt auch deutlich die Bedeutung von Musik für die Neonazi-Szene. Wie damals handeln die Lieder davon wie Juden vernichtet werden sollen und Deutschland den Deutschen gehört. Abwohl die Doku schon einige Jahre alt ist hat sich seit dem nicht viel verändert. Nach wie vor sind Ausländerfeindlichkeit und nationalsotialistische Gedanken tief in unserer Gesellschaft verwurzelt und schüren weiterhin Hass und Gewalt.

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Araber und Juden in IsraelDas heilige Land Israel hat viel Blut gesehen. Araber & Juden bezeichnen sich beide als Kinder Abrahams, auch wenn die Araber ihn Ibrahim nennen. Dennoch sind diese ungleichen Kinder alles andere als brüderlich zueinander. Sie sind verstritten – bis aufs Blut.

Hier, so erzählt er, sei vor zwei Jahren (2003) sein Sohn Hatem in die Luft geflogen, als er einen Sprengstoffgürtel montierte, mit dem er einen Selbstmordattentäter nach Israel schicken wollte. “Ein Arbeitsunfall”, sagt der Palästinenser lakonisch und fügt hinzu:

“Mein Sohn starb, als er gegenüber seinem Volk und seiner Religion eine Pflicht erfüllte. Und das ist die beste Art zu sterben.”

In den Augen der jüdischen Siedlerin Dalia Daniel sind alle Palästinenser Terroristen. Ihre Familie gehört zu den zu keinem Kompromiss bereiten Veteranen der Siedlerbewegung. Ihre Nichte Efrat und deren Mann Yitzchak mussten vor zwei Jahren den Gazastreifen verlassen, als dort die Siedlungen geräumt wurden. Heute leben sie in Hebron im Westjordanland und sehen mit Verbitterung auf ihre damalige “Vertreibung” zurück. Der jüdische Staat, so meinen sie, sei ihnen in den Rücken gefallen. Wie die meisten der Siedler sehen sie sich als Werkzeuge Gottes, durch die dessen Verheißung verwirklicht werde, das ‘Heilige Land’ auf immer und ewig den Juden zu geben. Hebron ist die Hochburg der Fundamentalisten zweier Religionen. Seit Israel vor 40 Jahren im Sechstagekrieg das Westjordanland besetzte, ist diese Stadt, in der nach dem Glauben von Juden, Christen und Muslimen der biblische Urvater Abraham begraben ist, ein brodelnder Konfliktherd für jüdische Siedler und kampfbereite Islamisten. Beide Gruppen sehen sich als die wahren Erben Arahams, und an eine Versöhnung der zerstrittenen Nachkommen ist nicht zu denken. Die Spuren des Hasses haben sich auf beiden Seiten tief eingefressen. Frieden, da sind sich palästinensische Hamas und jüdische Siedler einig, wird es im Nahen Osten nie geben.SWR-Autor Uri Schneider schildert mit seiner Reportage daher eine fast ausweglose Lage.

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