Posts Tagged “islam”

kreuzzugDie christlichen Kreuzzüge fanden im Mittelalter zwischen 1095 nach Christus und dem 13. Jahrhundert statt und hatten sowohl religiöse als auch wirtschaftliche Ziele. Einerseits dienten sie als Gegenpol zur Expansion des Islams. Dabei spielte vor Allem die Vorherrschaft im “Heiligen Land” Israel eine entscheidende Rolle. Doch auch in Nordafrika und großen Teilen Spaniens war der Islam zeitweise sehr stark verbreitet. Andererseits erhofften sich die Könige und Fürsten Des Abendlandes durch die Kreuzzüge auch neue Ländereien und Reichtümer aus Handel und Zöllen. Die Kontrolle wichtiger Wirtschaftsrouten ging immer auch einher mit hohen Einnahmen aus dem Handel, welcher über diese Routen abgewickelt wurde. Die Römisch-Katholische Kirche förderte die Kreuzzüge im Mittelalter durch Bezeichnungen wie “heiliger Krieg” und “Gott will es” Bekundungen. Der Vatikan spielte somit eine entscheidende Rolle bei den Feldzügen gegen das “Böse”.

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Der Hadsch bezeichnet die im Islam für Muslime vorgeschriebene Pilgerfahrt nach Mekka und gehört zu den 5 Säulen des Islam (Glaubensbekenntnis, Gebet, Almosensteuer, Fasten, Pilgerfahrt). Jeder Muslim, egal ob Mann oder Frau, soll nach den Regeln des Islam einmal im Leben nach Mekka pilgern, sofern sie es sich leisten können. Dabei haben sich die Pilger strikt an bestimmte Regeln halten. In diesem ZDF-Dokumentarfilm wird eine Pilgergruppe nach Mekka begleitet und das erlebte mit aussagekräftigen Bildern unterlegt. Zudem werden auch Hintergründe über den Hadsch, die Kaaba und Mekka aufgearbeitet.

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Araber und Juden in IsraelDas heilige Land Israel hat viel Blut gesehen. Araber & Juden bezeichnen sich beide als Kinder Abrahams, auch wenn die Araber ihn Ibrahim nennen. Dennoch sind diese ungleichen Kinder alles andere als brüderlich zueinander. Sie sind verstritten – bis aufs Blut.

Hier, so erzählt er, sei vor zwei Jahren (2003) sein Sohn Hatem in die Luft geflogen, als er einen Sprengstoffgürtel montierte, mit dem er einen Selbstmordattentäter nach Israel schicken wollte. “Ein Arbeitsunfall”, sagt der Palästinenser lakonisch und fügt hinzu:

“Mein Sohn starb, als er gegenüber seinem Volk und seiner Religion eine Pflicht erfüllte. Und das ist die beste Art zu sterben.”

In den Augen der jüdischen Siedlerin Dalia Daniel sind alle Palästinenser Terroristen. Ihre Familie gehört zu den zu keinem Kompromiss bereiten Veteranen der Siedlerbewegung. Ihre Nichte Efrat und deren Mann Yitzchak mussten vor zwei Jahren den Gazastreifen verlassen, als dort die Siedlungen geräumt wurden. Heute leben sie in Hebron im Westjordanland und sehen mit Verbitterung auf ihre damalige “Vertreibung” zurück. Der jüdische Staat, so meinen sie, sei ihnen in den Rücken gefallen. Wie die meisten der Siedler sehen sie sich als Werkzeuge Gottes, durch die dessen Verheißung verwirklicht werde, das ‘Heilige Land’ auf immer und ewig den Juden zu geben. Hebron ist die Hochburg der Fundamentalisten zweier Religionen. Seit Israel vor 40 Jahren im Sechstagekrieg das Westjordanland besetzte, ist diese Stadt, in der nach dem Glauben von Juden, Christen und Muslimen der biblische Urvater Abraham begraben ist, ein brodelnder Konfliktherd für jüdische Siedler und kampfbereite Islamisten. Beide Gruppen sehen sich als die wahren Erben Arahams, und an eine Versöhnung der zerstrittenen Nachkommen ist nicht zu denken. Die Spuren des Hasses haben sich auf beiden Seiten tief eingefressen. Frieden, da sind sich palästinensische Hamas und jüdische Siedler einig, wird es im Nahen Osten nie geben.SWR-Autor Uri Schneider schildert mit seiner Reportage daher eine fast ausweglose Lage.

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