Stevia ist eine Pflanze und wird auch als Süßkraut, Süßblatt oder Honigkraut benannt. Das Besondere an Stevia ist allerdings ihre extreme Süße die um das 30-fache höher ist als bei normalem Zucker aus Zuckerrohr oder Zuckerrüben. In konzentrierter Form ist Stevia sogar 300 X stärker.
Lange Zeit gab es von der EU ein Verbot für Steviolglycosiden, doch dieses wird nun allem Anschein nach bald fallen und schon Ende 2011 könnte Stevia in der EU frei verkäuflich sein. Bestehenden (Quasi) Zucker Monopolen wie Südzucker mit ihren milliardenschweren EU-Subventionen wird dies wohl kaum schmecken. In Südamerika wird Stevia schon seit Jahrhunderten als Süßstoff und Medizin verwendet. Insbesondere die Tatsache dass Stevia selbst praktisch keine Kalorien hat und somit auch für die Zähne ungefährlich ist, mach Stevia als gesunder Zuckerersatz sehr interessant.
Schon jetzt gibt es übrigens Stevia in der EU zu kaufen. Allerdings als “Badezusatz“, da es nicht prinzipiell verboten ist, sondern eben nur als Lebensmittel. Wer also nicht warten möchte, der kann sich schon jetzt “Badezusatz” in seinen Tee geben um die kalorienfreie Süße zu genießen
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Geschrieben von: Dokumentarfilm in Politik, Wirtschaft, tags: 3sat, berlin, brüssel, demokratie, eu, gesetze, korruption, lobbyismus, parlament
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Lobbyismus und Korruption? Das eine ist legal, das andere nicht. Die Grenzen sind hier in der Politik sehr fließend. So wie Abgeordnete von Parteien demokratisch gewählte Vertreter des Volkes sind, so sind Lobbyisten die Vertreter von Interessensgemeinschaften. Allen voran natürlich aus der Wirtschaft und Industrie, doch auch gemeinnützige Organisationen wie z.B. Greenpeace sind im Lobbyismus aktiv. Das Budget dieser Interessensgemeinschaften ist natürlich unverhältnismäßig höher.
In dieser Doku über Lobbyismus in Deutschland werden Beispiele aufgezeigt, wie Unternehmen wie Daimler oder Energiekonzerne und die Tabak-Industrie ihre Lobbyisten dazu verwendet haben Gesetzte gezielt nach ihren Wünschen zu manipulieren. So wundert es nicht, dass Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängert werden und Polizisten auf Kosten der Steuerzahler Castor-Transporte beschützen müssen, obwohl es nach wie vor kein Endlager für Atommüll gibt.
Doch dies ist kein Problem mehr das sich auf Berlin beschränkt. Auch in Brüssel nimmt die Einflussnahme auf Politiker stark zu. Denn hier werden Verordnungen beschlossen, die nicht nur in einem Land gültig sind, sondern in der ganzen EU! Die Frage stellt sich somit – Wer hat tatsächlich die Macht Gesetzte durchzusetzen? Auch die Doku “Wem gehört Deutschland” hat hier so seine Zweifel, wer denn tatsächlich im Land regiert. Leben wir nicht mehr in einer Demokratie sondern in einer Lobbykratie?
Lobbykratie – Die inoffizielle Macht
3sat Doku. ca. 60 min., 4 Teile
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Geschrieben von: Dokumentarfilm in Wirtschaft, tags: ard, eu, geld
Wer bekommt eigentlich EU Subventionen und woher kommen die Förderungen der Europäischen Union eigentlich? Diese und ähnliche Fragen werden in dieser ARD Doku beantwortet.
Jedes Jahr werden Milliarden von Euros an die EU überwiesen, auf das so genannte “Superkonto”. Anschließend geht der große Kampf um die Verteilung der Gelder los. Bei den Subventionen sind insbesondere die Agrarförderungen sehr hoch und auch heftig diskutiert, da wie auch in vielen anderen Bereichen, hauptsächlich große Unternehmen vom Geld der Subventionen profitieren. Das hängt auch damit zusammen, dass die EU sehr anfällig für Korruption und Beeinflussung der Abgeordneten durch Lobbyisten ist. Allein in Brüssel versuchen deshalb tausende von Lobbyisten Abgeordnete und Mitarbeiter der EU so zu beeinflussen, dass Entscheidungen im Sinne der vertretenen Interessensgruppen gefällt werden.
Doch die Europäische Union ist auch ein Beamtenapparat. So werden z.B. alleine für Übersetzungen jährlich ca. 1 Milliarde Euro ausgegeben! Insgesamt arbeiten für die Europäische Kommission ca. 20.000 Beamte. Diese ziehen auch einmal pro Monat für eine Woche von Brüssel nach Strasbourg – inklusive all ihrer Unterlagen, etc. – das alleine kostet uns Steuerzahler jährlich 250 Millionen Euro!
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