Medizin

Die Cholesterinlüge

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Die Doku beleuchtet die Hintergründe zwischen diversen Erkrankungen und erhöhten Cholesterin-Werten. Cholesterin ist für den Menschen essentiell, und wird u.a. in den Zellmembranen für deren Elastizität benötigt. Der Körper synthetisiert es zum größeren Teilen selber, und der Regelmechanismus, wie diese Synthese vom mit der Nahrung aufgenommen Cholesterin gesteuert wird, ist nach wie vor Gegenstand der Forschung.

Die Ablagerungen an unseren Arterienwänden, dort wo der Herzinfarkt entsteht, enthalten Cholesterin. Menschen mit Herzerkrankungen haben häufiger hohe Werte des „bösen“ LDL-Cholesterins. Diese Werte senken zu wollen, gilt bis heute als sinnvoll. Doch so eindeutig, wie die Lage erscheint, ist sie nicht: Etwa 50% derjenigen, die mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert werden, haben normale Cholesterin-Werte.

Die Cholesterinlüge

 

Von der Mainstream-Medizin wird allgemein behauptet, wenn man Fett isst, steigt das Cholesterin, das Cholesterin ist schädlich, verursacht eine Gefässverkalkung sowie Herz- und Gehirninfarkte. Deswegen soll man wenig Fett essen und bei Erhöhung mit chemischen Mitteln den Cholesterinspiegel senken. In den letzten Jahrzehnten wurden die Normbereiche des Blutdrucks, Blutzuckers und Cholesterins immer weiter gesenkt , so dass ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung zu „Kranken“ gemacht wird, die einer Behandlung bedürfen. Und dann werden fleißig Medikamente verschrieben.

 

Studie zum Herzinfarkt Risiko – Cholesterin schadet? Alles erfunden!

Deutschlandfunk: Zum Top-Ernährungsthema Cholesterin ist schon alles gesagt – so schien es bis vor kurzem. Nun aber hat die US-Regierung empfohlen, die Warnung vor dem vermeintlichen Gefahrstoffes aufzuheben. Udo Pollmer erklärt, wie es zu der Cholesterin-Angst kam.