Unfall im Atomkraftwerk Tschernobyl – Der Supergau
Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einem Super-Gau. Nach einer Überhitzung des Kernreaktors kam es zu einer Kernschmelze welche eine riesige Explosion nach sich zog. Die Wolke aus radioaktivem Material welche durch die Explosion in die Luft geschleudert wurde verbreitete sich über ganz Europa und steigerte die Anzahl an Erkrankungen wie Krebs, Leukämie und Missbildungen um ein Vielfaches. Dennoch setzen auch heute noch viele Länder der Welt auf Atomenergie als “sichere” und “günstige” Form der Energiegewinnung, ohne sich jedoch über den Atommüll oder die großen Sicherheitsrisiken zu viele Gedanken zu machen.

Arte Dokumentarfilm über einen Multinationalen Biotechnologie-Konzern! Monsanto erwirtschaftet viel Geld. Geld, welches aus Geschäften mit Agent Orange, PCB oder Gen-Pflanzen stammt. Erfolgreich ist das Unternehmen auf dem Agro-Sektor deshalb, weil es beste Beziehungen zu Regierungsbehörden hat, Druck ausübt oder Gutachten manipuliert, um seine Produkte auf den Markt zu bringen. Monsantos Skandalgeschichte ist sehr lang: So zeigt dieser Dokumentarfilm, dass Monsanto seit Jahrzehnten über die hochtoxische Wirkung von PCB, eines der schlimmsten Umweltgifte, Bescheid wusste. Die Verkäufer aber erhielten die Weisung, darüber zu schweigen. In Verruf geriet die Firma auch wegen des Verkaufs des Wachstumshormons rBGH.
80 junge Männer zwischen 14 und 24 Jahren sitzen derzeit im Jugendstrafvollzug des Landes Bremen. Der Jugendknast, das ist das Haus IV der 150 Jahre alten Justizvollzugsanstalt Bremen Oslebshausen. Tür an Tür mit den “Altknackis” verbüßen die Jugendlichen ihre Haftstrafe. Keine gute Voraussetzung für Resozialisierung. Der Gefängnis-Alltag leidet aber auch unter der Haushaltsnotlage im Land Bremen. Eine Schule im Gefängnis gibt es noch, aber sinnvolle Arbeitsangebote wie in der Bildhauerwerkstatt sind Mangelware. Zum Vergleich: Als das Land Bremen im Blockland noch ein eigenes Jugendgefängnis unterhielt, gab es Werkstätten für Maurer, Maler und Schlosser – dazu eine Gärtnerei und Tischlerei. Jetzt wird neben acht Plätzen in der Bildhauerwerkstatt auch acht Jugendlichen ein TIP-Angebot unterbreitet. TIP heißt soviel wie Testen, Informieren, Probieren und dahinter steckt stupide Bastelarbeit im Anstaltskeller. Dazu gibt es immer weniger Personal: Mitunter betreuen zwei Vollzugsbeamte 60 inhaftierte Jugendliche im Gefängnis. Der Dokumentarfilm will Einblick verschaffen in den Tagesablauf und in die Gefühlswelt junger Strafgefangener – die Grenzen und Möglichkeiten eines Lebens jenseits der Kriminalität werden dabei abgetastet. Dabei drängt sich eine zentrale Frage in den Vordergrund: Wie resozialisiert man junge Männer, die nie sozialisiert wurden?









