Mensch & Natur

WWF Spenden – Der Pakt mit dem Panda

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wwfDer WWF ist der World Wide Fund For Nature und ist einer der mächtigsten und finanzstärksten Naturschutzorganisationen der Welt. der WWF hat einen guten Ruf und deshalb spenden Menschen auf der ganzen Welt jährlich 100e Millionen Euro. Doch wie werden diese Spendengelder tatsächlich eingesetzt um die Umwelt zu schützen? Der WDR hat in einer Doku „Der Pakt mit dem Panda“ einige der in TV-Spots beworbenen Projekte vor Ort untersucht und ist dabei auf einige Widersprüche gestoßen.

So wird z.B. der Schutz seltener Tiger beworben, doch im Naturschutzgebiet selbst bieten 150! Jeeps Touren zu den seltenen Tieren an.  Auch der WWF betreibt ein eigenes Reiseportal und verlangt bis zu 10.000 € für eine einmalige Naturerfahrung … Die einheimische Bevölkerung musste dabei einem Rastplatz für Touristen weichen – Angeblich weil sie die Ruhe der Tiger störten. Auch die vom WWF unterstützte Abholzung des Regenwaldes zu Gunsten von Palmölplantagen für „Biosprit“ und gentechnisch behandelten Sojabohnen von Monsanto wird behandelt, sowie weitere zweifelhafte Verknüpfungen des WWF mit der Industrie und Politik.

Der gute Ruf des Pandas steht mit dieser Doku ernsthaft auf dem Spiel. Obwohl der WWF auf seiner Webseite eine Gegendarstellung gepostet hat, bleiben einige Zweifel bestehen. Ist das Ziel des WWF tatsächlich der Schutz von Pflanzen und Tieren oder ist er nur ein praktischer Verbündeter der Industrie um sich selbst ein grünes Image zu verleihen?

Doku: Der Pakt mit dem Panda

Der Pakt mit dem Panda – Teil 1

Der Pakt mit dem Panda – Teil 2

12 Comments

  1. Hans Lak

    24. Juni 2011 at 16:18

    Gratulation an Wilfried Huismann für diese tolle Dokumentation!
    Leider wissen die meisten WWF Supporter nichts über den WWF!
    Aber rein gar nichts..die Spenden einfach ohne BEDENKEN!
    Es tut mir wirklich leid dass die Spender jetzt endlich auf die Machenschaften des WWF aufmerksam gemacht werden! Ich habe auch die ersten Partner des WWF schon gewarnt vor Imageschäden. GREENWASHING sollte kein Kavaliersdelikt sein! Wer mit Monsanto Geschäfte macht hat mit Umweltschutz nichts am Hut!
    Es gibt hier nichts unehrliches im Film das einzige was Unehrlich ist ist der WWF! Peta hat vor vielen Jahren schon viele Fakten über dem WWF auf dem Tisch gebracht!
    http://www.wickedwildlifefund.com/ dort ist zu lesen Wie der WWF pro Jagd, pro TIerversuche usw ist..ich habe der PETA Chefin schon gebeten Sie möge diesen Film zu den Fakten hinzufügen!

    Und hier für alle die die Wahrheit wissen wollen über den WWF
    zwei Links zu Facebook Seiten
    http://www.facebook.com/WickedWildllifeFund
    http://on.fb.me/wickedwildlifefoundationgroup
    Bin ich der einzige der lieber die Eingeborenen als die GELDGIERIGEN WWF MANAGER GLAUBT?
    Bin ich der einzige der das GREENWASHING bei Palmöl Soja Fisch usw durchschaut?

  2. Urs Löpfe

    26. Juni 2011 at 09:09

    Als ehemaliger Präsident des WWF Aargau und Kenner der Argentinischen Verhältnisse bin ich schlicht schockiert.
    Gruss Urs

  3. René Lanz

    28. Juni 2011 at 21:14

    Oh Welt der Menschen
    wie soll ich dir begegnen
    mit offenen augen ?
    natürlich !
    ist es jedoch das licht
    oder die menschen
    welche mich so blenden ?

  4. Dokumentarfilm

    5. Juli 2011 at 13:08

    Hi Urs, Kannst du uns von deinen Erfahrungen berichten?

  5. Maico

    22. Juli 2011 at 16:46

    Ich könnte weinen, wenn ich das sehe. Dieses heuchlerische Unternehmen!!! Ja Unternehmen… der WWF ist ein Wirtschaftsunternehmen, und keine Hilfsorganisation. Es ist schlimm, das Sie die gutmütigkeit der Menschen ausnutzen. Und so etwas sieht man immer wieder.

    Es ist aber schön zusehen, das meine GEZ gebüren auch mal für etwas gutes, wie diese Doku verwendet werden.

    Wir können nur hoffen, das sich das Blatt wendet und wir umdenken!!! Wenn nicht sind wir eh früher oder später Geschichte.

    Wir sind ein Teil der Natur, und nicht die Natur von uns!!!

    Danke für Eure Dokumentartionen

    Gruß Maico

  6. Steffen

    29. Juli 2011 at 00:04

    Indem der WWF direkt mit den „Umweltsündern“ zusammenarbeitet steht er natuerlich schnell in schlechtem Licht da. Andernseits ist diese Strategie – auch wenn sie viele Zugeständnisse fordert, auf die der WWF sicherlich auch nicht stolz ist – vielleicht der einzige funktionierende Weg dar um einen großen Impact zu erhalten – oder um einfach in diesen Kreisen überhaupt ein Gefuehl für Nachhaltigkeit zu erreichen.

    Ich finde es ziemlich schwer mir gerade eine objektive Meinung daraus zu bilden, vieles hat schon schockiert.

    Trotzdem würde ich jetzt nicht auf den WWF verzichten wollen…

    Steffen

  7. Mckenzie Search

    26. Februar 2012 at 16:19

    Tricks zum Umwelt schützen hat die Seite respect-the-world.org. Mit simplen Tipps sollte man Energie und Trinkwasser sparen und zudem die Natur schonen.

  8. Paula

    1. April 2012 at 16:31

    „Dieses Video ist ein deinem Land aufgrund rechtlicher Beschwerden nicht verfügbar.“
    Der WWF scheint erfolgreich die Verbreitung bestimmter Informationen zu verhindern..sehr aussagekräftig..

    @Steffen: du hast dir schon schön den Wortlaut des WWF angeeignet. Wie zu hören durch Dörte Bieler vom WWF, die glaubt (oder glauben möchte), dass 80ha Regenwald als Bestandsschutz ausreichen und dies als „Impact“ zu proklamieren ist einfach lächerlich. Zwar sind auch Regenwaldinseln von kleinerer Größe schützenswert. Grundsätzlich jedoch stellt die Fragmentierung eine große Gefahr für die Funktionsfähigkeit des Waldes dar. ( Eine Fläche von 80ha Regenwald – im konkreten FAll 0,5% der Gesamtfläche!- ein Fragment, welches in keinster Weise ausreichend ist, um den nachhaltigen Fortbestand eines derart komplexen Ökosystems zu gewährleisten, wenn darin Arten wie der Orang-Utan beheimatet sind (diese leben in Territorien von mehreren hundert bis tausend ha Größe). Der Kollaps tritt nicht sofort ein (somit hat Frau Bieler sogar Recht, wenn sie sagt, ohne den WWF wäre der REgenwald sofort weg) – man spricht auch von „Living dead“. Da können wir auch eine Vehrkehrsinsel inmitten einer Straßenkreuzung in einer Großstadt als Erfolg im Naturschutz feiern und liegen im Vergleich zu ihrer Aussage sogar näher dran an der Wahrheit.
    Die Frau demonstriert damt deutlich ihre Inkontinenz, Verzeihung, Inkompetenz für ökologische Zusammenhänge und disqualifiziert sich damit meiner Meinung nach vollständig für die Arbeit in einer (ernstzunehmenden) Naturschutzorganisation. Ihre Sprechweise mutet für mich eher wie das einer Managerin an, die sich voll und ganz ökonomischen Interessen verschrieben hat. Wenn so der Einsatz für den Umweltschutz aussieht, dann prost Mahlzeit.

  9. Kelborn

    17. April 2012 at 22:19

    Tolle Doku. Bestätigt aber nur was noch viel ausführlicher eim Schwarzbuch steht: http://goo.gl/05gR8
    Sollte man lesen, wenn man sich für diese NGO interessiert oder wenn das Video weiter behindert wird!

  10. hhonig

    3. Februar 2014 at 09:35

    mal was aktuelles: http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Ergebnis-der-juristischen-Auseinandersetzung-Pakt-mit-dem-Panda-Schwarzbuch-WWF.pdf
    das landgericht köln bestätigt nun, dass der wwf zurecht gegen den film vorgegangen ist. an alle vorschnellen verurteiler: fühlt euch gegrüßt

  11. Jan

    9. Juni 2014 at 21:55

    Danke hhonig für den aktuellen Link zu dieser Doku.
    Es ist wieder ein Beweis dafür, wie Medien versuchen die Masse zu belügen.

  12. jumbo

    27. Oktober 2014 at 15:22

    ist vielleicht auch wieder nur gekauft od. Korruption /hhonig)

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